Stechmücken

Die Stechmücke ist ein Insekt das mit mehr als 2 500 Arten auf der Welt vertreten ist. In Europa findet man 104 verschiedene Stechmückenarten. Meist kommen die Stechmücken in Gebieten mit einem hohen Feuchtigkeitsanteil vor, vor allem an Wasserstellen wie Seen, Flüße und Kanälen. Da es aber verschiedene Arten gibt, gibt es sicher auch verschiedene Gebiete, in denen die Mücken vorkommen. Zur Begattung werden von den Männchen Schwärme gebildet, die dann versuchen die Weibchen anzulocken. Diese fliegen in den Schwarm der Männchen und lassen sich von diesen begatten. Die Eier werden dann auf der Wasseroberfläche oder in der Nähe von Wasser, meist bei stehenden Gewässern, abgelegt. Nach der Phase im Ei kommt die Larvenphase in der die Larven unter Wasser leben. In der Puppenphase bewegt sich die Mücke eigentlich nicht und nimmt auch keine Nahrung auf. Nur wenn Gefahr droht, versucht sich die Puppe in Sicherheit zu bringen. Nach wenigen Tagen in der Puppenphase schlüpft dann das erwachsene Tier.

Merkmale der Stechmücken

Stechmücken werden oft mit Wiesenschnaken verwechselt, die genauso aussehen, aber kein Blut trinken. Und auch in der Größe sind sie sich unterschiedlich. Die Stechmücke wird meist nicht größer als 15 Millimeter. 2 Flügel zieren den Rücken der Mücke, diese sind leicht beschuppt und häutig. Der Körper ist sehr feingliedrig und schlank, dabei haben sie vielgliedrige Fühler und der Saugrüssel ist meist so lang wie die Fühler. Dazu kommen lange Beine, doch das Gewicht kommt nicht über die 2,5 Milligramm hinaus. Wenn sie unterwegs sind, erreichen sie eine Geschwindigkeit von ca. 2,5 km/h.

Ernährung

Meist wird angenommen, dass sich Stechmücken von Blut ernähren, doch dies brauchen sie nur um fremdes Protein aufzunehmen und Eier zu produzieren. Also ist eine Blutmahlzeit nur nach der Begattung nötig. Sonst ernähren sich die Stechmücken, wie viele andere Insekten auch, von Nektar. Die beliebtesten Blumen hierbei sind Orchideen und Nelken. Um die Wirte für das Blut zu finden, riechen die weiblichen Stechmücken das ausgestoßene Kohlenstoffdioxid und die Körperdüfte. Sticht die Mücke zu, kann es zu einem kurzen Schmerzempfinden kommen, doch meist geschieht der Stich ohne das der Wirt es bemerkt. Die Stechmücke entscheidet sich für einen Wirt, wenn dieser bestimmte Eigenschaften erfüllt, wie Geruch, Größe und Entfernung. So sticht eine Mücke eher einen Blutwirt der nicht allzu weit entfernt ist, als einen, der in einiger Entfernung ist.

Autor: admin
Datum: Montag, 14. Juni 2010 12:14
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